Robodonien 2011

Das es schon seit ein paar Jahren dieses Kölner Roboterfestival gibt, wusste ich. Dass das eigentlich genau mein Fall sein muss, war mir eigentlich schon klar. Trotzdem hat es bis zu diesem Jahr gedauert, dass ich endlich einmal dahin gefunden habe. Schon die Lage des Odonien-Geländes, eine Kreation des Künstlers Odo Rumpf, ist eine Besondere: An der Hornstraße mit Ausblick auf die größten Kölner Puffs und am Fuße einer S-Bahn-Linie. Und einmal im Jahr wird aus Odonien eben Robodonien. Internationale Künstler präsentieren ihre Roboter, Maschinen, Performances und Musik.

Wir betreten Robodonien

Und dies sind meine Impressionen…

Wie habe ich es gemacht: Mit meiner EOS 40D in Kombination mit meinem Sigma 17-70mm 1:2,8-4,5, also die Variante ohne Bildstabilisator. Um vernünftig bei „available light“ fotografieren zu können, habe ich die Empfindlichkeit teilweise bis 1.600 ISO hochgeschraubt. Kein Stativ, das merkt man manchen Aufnahmen auch an. Aber ich wollte das Festival ja schließlich auch erleben und nicht eine komplette Ausrüstung mitschleppen. Wenn Blitz, dann Metz 44AF-4C mit Diffusor. Nachbearbeitung nur mit Canon DPP, kein Photoshop.

Mein Roboter-Highlight waren die Arbeiten von Kolja Kugler, sein bassspielender Hüne und der als headbangender Fan auftretende Counterpart “Sir Elton Junk” konnten mich wirklich begeistern:

Robodonien 2011
Der Bassist

Nachfolgend mein persönliches Lieblingsfoto aus der Reihe:

Robodonien 2011
Gedankenverlorener Roboter

Und ein paar weitere Ansichten der Kugler-Arbeiten:

Robodonien 2011
Playing the Bass
Robodonien 2011
“Sir Elton Junk”
Robodonien 2011
Sir Eltons Haustier?
Robodonien 2011
Herr und Hund

Dann gab es noch ein Stück Steampunk vom Besten anzuschauen: Das rasende Espresso-Mopped von Daan ‚t ‚Sas. Das funktioniert tatsächlich, als fauchende und zischende Espressomaschine sowieso (das Produkt habe ich selbst probiert, echt lecker!) und es sieht für mich als Motorradfahrer auch glaubwürdig fahrtüchtig aus.

Robodonien 2011
Steampunk-Espresso-Moped
Robodonien 2011
Hier wird der Espresso gemacht
Robodonien 2011
Der Künstler bei der Arbeit

Und hier meine weiteren Impressionen:

Robodonien 2011
Der kleine Horrorladen
Robodonien 2011
In den Ecken entdecken
Robodonien 2011
In den Ecken entdecken
Robodonien 2011
Überall nette Details
Robodonien 2011
Zwerg Nase lernt fliegen
Robodonien 2011
Das linke Objekt ist eine Murmelbahn
Robodonien 2011
Stahlhase auf Nahrungssuche
Robodonien 2011
Stachelgnom
Robodonien 2011
Ruhig und sanft fliegt der Fisch
Robodonien 2011
Überblick
Robodonien 2011
Der Kakerlak bewacht die Bon-Kasse
Robodonien 2011
Lady in green
Robodonien 2011
Schaufensterpuppe, extra haltbar...

Wer Robodonien kennt, wird sich fragen: und was ist mit der Feuerorgel-Riesenschau der „Berliner Pyrophoniker“? Nun ja, das war einfach so eine Riesenschau, die wollte ich nicht durch den Sucher erleben. Das nachfolgende Foto erklärt, warum…

Robodonien 2011
"Großes Inferno!"

Robodonien wurde 2011 gestaltet von den Künstlern
JIM WHITING, KOLJA KUGLER, PRUDEEFF, EDDIE EGAL, BASTIAAN MARIS, CHRISTIAN SCHMIT, SAMUEL FLEINER & MITSCH THOMAS, SILOTHEATER AUS AMSTERDAM, ODO RUMPF, PAUL BAARTMANS, LUKA MINOTTI, DAANS BEDRIJF, DAVID MANZONI, YANN KELLER, STINE RUINE, ZEUS FABER & PARAHYBRID, SANDIGNITY

Ach ja, und wer sich die Bilder bis hierhin angeschaut hat, bekommt ja vielleicht Lust auf Horrodonien, eine „interaktive Horror-Fiktion Szenerie“ im Oktober und November. Da gibt es wohl noch Karten für… Irgendwer Lust?

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