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Robodonien 2011

Das es schon seit ein paar Jahren dieses Kölner Roboterfestival gibt, wusste ich. Dass das eigentlich genau mein Fall sein muss, war mir eigentlich schon klar. Trotzdem hat es bis zu diesem Jahr gedauert, dass ich endlich einmal dahin gefunden habe. Schon die Lage des Odonien-Geländes, eine Kreation des Künstlers Odo Rumpf, ist eine Besondere: An der Hornstraße mit Ausblick auf die größten Kölner Puffs und am Fuße einer S-Bahn-Linie. Und einmal im Jahr wird aus Odonien eben Robodonien. Internationale Künstler präsentieren ihre Roboter, Maschinen, Performances und Musik.

Wir betreten Robodonien

Und dies sind meine Impressionen…

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Hochformat

Das sind nun zwei völlig unterschiedliche Ansätze, das bei mir nicht so populäre Hochformat mit Inhalt zu befüllen. Zunächst die Impression des Kölner Himmels an einm klaren Januarnachmittag:

Kölner Himmel
Kölner Himmel

Das Bild wurde von mir nicht nachträglich verändert, noch nicht einmal beschnitten. Nur Kontrast, Sättigung und Schärfe sind bei der RAW-Entwicklung minimal angepasst worden. Vier Dinge vor dem schönen Blauverlauf des Himmels: Vogel, Colonius, Flugzeug, Mond. Eine hübsche räumliche Staffelung. Ich glaube, das hänge ich mir groß ins Wohnzimmer.

Und hier die letzte Rose im Garten des Hauses meines Onkels und meiner Tante in Portugal:

Die letzte Rose
Die letzte Rose

Der Garten ist in der letzten Zeit etwas verwildert, bietet dadurch aber auch so romantische Motive. Außer kleinen Anpassungen an Kontrast, Farbe und Schärfe kam das Bild ebenfalls so aus der Kamera.

Also: Manchmal muss es eben Hochformat sein.

Nicht nur bei Portraits.

Lächeln!

Das fiel mir in den letzten Tagen nicht schwer, denn dank Feiertag in NRW und folgendem Brückentag hatte ich Gelegenheit, mal wieder eine Rolle Schwarzweißfilm durch meine Olympus zu drehen. Der Donnerstag war vom Wetter auch besser als erwartet, so konnte ich ein paar Motive finden und abends, als der Sohnemann im Bett war, dann gleich den Agfa APX 100 in sein Bad aus Amaloco AM 74 tauchen.

Die Olympus hat sich erneut als mein Favorit unter meinen analogen bestätigt. Durch so einen Sucher zu schauen ist einfach eine Freude. Ich hatte mich bewusst nur für das 1,8 50mm entschieden, zum einem wollte ich keinen weiteren Kram schleppen, zum anderen mich ganz auf die Motivsuche konzentrieren. Hier nun ein paar von denen, die mir selbst gefallen.

Ein Schaufenster in Ehrenfeld:

Smile
Lächeln

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Impossible Polaroid

Nein, ich habe nicht schon wieder eine neue Kamera erworben.

Ehrlich.

Die hatte ich schon sehr lange. Aber, mangels passender Filme, lag sie viele Jahre im Schrank. Die sind ihr auch nicht sonderlich gut bekommen. Die schwarze Belederung aus Kunststoff war total vergammelt und musste runter. An die Arbeit begab ich mich aber erst, als ich von  „The Impossible Project“ erfuhr. Es gab also wieder Filme, mit denen ich diesen Klassiker befüllen konnte. Ein Abend wurde damit verbracht, die alte Plastikbelederung abzufummeln und mühselig die ganzen Klebereste zu entfernen. Danach hatte ich erst einmal genug.

Letztes Wochenende nun musste ich sowieso bei Phototec neue Fotochemie bestellen und entdeckte dabei, dass die dort auch die Filme von Impossible Project vertreiben. Da MUSSTE ich einfach einen mitbestellen. 17 Euro für ganze acht Aufnahmen. Aber egal, das war mir der Test wert. Typ: Color Shade Push SX.

Das war auch der Anlass, die Belederung zu ersetzen. Ich hatte noch Selbstklebefolie in Holzdekor, die klebt auch schon auf meinem Netbook. Passende Teile zurecht geschnitten, aufgeklebt – na ja. Die Folie ist zu dünn, die vorhandenen Unebenheiten und Schraubenköpfe drücken sich zu stark durch die sehr dünne Plastikfolie. Das wird also keine Dauerlösung. Aber für einen ersten Photowalk sollte das reichen.

Impossible Polaroid, still working
Polaroid SX-70 "Polasonic"

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